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Zelten im Schnee – 10 Tipps

Inhalt

Zelten im Schnee bzw. Zelten im Winter ist die Königsdisziplin des Outdoor Sports. Kälte, Nässe starke Wind und Dunkelheit sind ein ständiger Begleiter. Doch gerade weil es so schwer ist, ist es ein echtes Abenteuer. Hier die 10 wichtigsten Dinge die du beim Zelten im Schnee beachten solltest.

Das richtige Zelt​

Das Zelten im Schnee wird auch deinem Material einiges abverlangen. Du solltest ein geeignetes Zelt nutzen. Achte darauf, dass die Bodenplane eine hohe Wassersäule hat, sodass du keine Feuchtigkeit ziehst. Außerdem sollte das Zelt gut mit Wind auskommen und stabil seien. Beim Winter-Zelten hat mehr Ausrüstung dabei, daher braucht man mehr Platz im Innenraum des Zeltes. Ein geeignetes Solo Winter Zelt ist das Hilleberg Unna, lies dir unser Review zum Zelt durch und erfahre warum es so gut mit Kälte und Schnee zurecht kommt.

Grabe dich ein​

Kälte ist schlimm doch Kälte und starker Wind sind noch viel unangenehmer. Daher solltest du dich eingraben. Grabe eine Fläche von ca. 1 Meter tiefe für dein Zelt frei. Den Aushub kannst als Wall an der Windseite aufschütten. So kannst du ganz entspannt im Windfreien-Bereich Schlafen, arbeiten und Essen. Vor Allem auf Freiflächen ist dieser Tipp unumgänglich, wenn man eine angenehme Nacht im Schnee verbringen will.

Starte früh​

Im Winter sind die Tage deutlich kürzer, doch der Lageraufbau benötigt deutlich mehr Zeit. Starte früh am Morgen, sodass du optimal die Sonnenzeit nutzen kannst. Denke auch daran eine Stirnlampe mitzunehmen, falls die Nacht dich doch überrascht. 

Feuer im Winter

Isolation​

Beim Zelten im Schnee ist eine gute Isolation essentiell! Besonders vom Boden zieht der Körper schnell Kälte und die Nacht kann zum Horror werden. Eine gute Isomatte, die Minustemperaturen aushält, ist daher unumgänglich. Lese den Exped Synmat Test und erfahre warum diese Matte beim Zelten im Schnee nicht fehlen darf.

Neben der Isomatte spielt dein Schlafsack ein entscheidende Rolle. Es empfiehlt sich unbedingt ein Winterschlafsack. Daunenschlafsäcke haben die beste Isolation auf geringem Raum, doch sobald sie Nass werden, verlieren sie ihre Isolationswirkung. Kunstfaserschlafsäcke sind auch im nassem Zustand noch gute Isolatoren.

Esse vor der Nacht​

Um frieren vorzubeugen solltest du unbedingt ausreichend essen. Eine warme Mahlzeit vor der Nacht regt den Stoffwechsel an, so verhinderst du, dass dein Körper von innen ausfriert. 

Ein warmer Tee vor der Nacht kann ebenfalls dafür sorgen, dass dein Körper die wärme besser hält.

Zelten im Winter
Quelle: Unsplah by Paxson Woelber

Wärmflasche​

Für das extra an wärme und Komfort kannst du eine Wärmflasche mit in den Schlafsack nehmen. Fülle einfach warmes Wasser in deine Thermoflasche und nehme diese mit in den Schlafsack. So wärmt sich der Sack von Innen auf und du startest gut in die Nacht. 

Das muss mit!

Bei Winter Touren dürfen einige Ausrüstungsgegenstände nicht fehlen. Um deine nächste Tour sicherer und angenehmer zu gestalten, haben wir dir 5 nützliche Gegenstände für Winter Übernachtungen aufgelistet.

  1. Schneeschaufel –> ob zum bauen des Lagerplatzes oder zum befreien von Verschüttungen
  2. Schneeschuhe –> erleichtern die Wanderung, essenziell vor allem bei tiefem Schnee
  3. Benzinkocher bzw. Gaskocher mit Wintergas –> im Winter ist warme Nahrung wichtig zur Erhaltung der Körperwärme
  4. Gaiters –> verhindern, dass Schnee in die Schuhe kommt
  5. Stirnlampe –> Im Winter ist es früh dunkel, ohne Licht wird es schnell gefährlich
Winter zelten
Quelle: Unsplash by Jan Huber

Kleidung

Das Zwiebel-Prinzip wird dich warm halten! Trage dazu einfach mehrere Schichten. Am wichtigsten ist die unterste Schicht, im Idealfall lange Woll-Unterwäsche. Woll-Kleidung hat den Vorteil, dass sie auch im nassem Zustand noch warm hält. Als äußerste Schicht ist ein Daunenjacke zu empfehlen, Daunen bieten auf wenig Platz die beste Isolation.

Wichtig: Sobald sie anfangen zu Schwitzen, legen sie eine oder mehrere Schichten ab. So sparen Sie sich Energie, die der Körper sonst zum abkühlen verschwendet hätte.

Das Zwiebel-Prinzip bietet zwei wesentliche Vorteile: 1. man kann sich optimal anpassen (wird einem zu warm legt man eine Schicht ab und umgekehrt) 2. Es bietet die beste Isolation (durch den Luftraum zwischen den Schichten)

Kleidung Winter
Quelle: Unsplash Allesio Soggetti

Pinkeln vor der Nacht

Gehe unbedingt vor der Nacht noch einmal Pinkeln! Warum? Weil dein Körper für die Unterdrückung deines Harndrangs Energie aufwendet, wichtige Energie zur Wärmeerhaltung. Außerdem kühlst du erneut runter, wenn du zum Pinkeln aus deinem Schlafsack klettern musst.

Elektronik schützen

Es empfiehlt sich alle elektronischen Geräte mit in den Schlafsack zu nehmen. Denn Akkus reagieren sehr empfindlich auf Kälte. Halte vor Allem dein Handy nah am Körper, sodass du am nächstem Morgen noch Saft im Akku hast.

Ey! Das interessiert dich sicher!

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